Grundsätzlich sind Ameisen ja nützliche Insekten, doch wer will diese schon im Haus oder in der Wohnung haben? Beliebte Verstecke sind Fugen und Risse im Boden, undichte Fenster und Mauerrisse. Auch offene Terassentüren sehen die kleinen Gesellen oft als Einadung für einen Besuch.
Meist werden sie durch zuckerhaltige Stoffe und Lebensmittel angelockt. Dies gilt es zu verhindern. Doch sind sie einmal da, muss man versuchen, sie wieder zu verscheuchen und loszuwerden. Zuerst einmal sollte man dafür sorgen, dass der "Lockstoff" beseitigt wird. Meist handelt es sich hier um Saftflaschen, offenes Obst oder sonstige ausgelaufene Flüssigkeiten, die für die Ameisen als Nahrungsquelle dienen.
Natürlich kann man auch auf die im Handel angebotenen Schädlingsbekämpfungsmittel zurückgreifen, aber es gibt auch umweltschonende und einfache Mittel den Ameisen auf den Zahn zu fühlen.
Hat man draußen im Garten eine Ameisenstraße entdeckt, die zum Haus führt oder haben sie sich im Bereich des Haussockels ein Nest gebaut, dann hilft hier heißes Wasser (evtl. mit Essig gemischt).
Wer Kerbel im Haus hat, der kann auch hier etwas davon auf die Ameisenstraße streuen. Ameisen hassen das und ergreifen die Flucht.
Wie bereits erwähnt lieben Ameisen Süßes. Daher kann man sich das auch bei der Beseitigung zu Nutze machen. Ich stelle hierfür immer eine kleine Schale mit Honig auf, in dem sich zusätzlich noch etwas Hefe oder Backpulver befindet. Diese Treibmittel sorgen dafür, das die Ameisen abgetötet werden. So werden die Schädlinge weniger, bis man gar keine mehr zu Gesicht bekommt, weil die die überlebt haben, das Weite suchen.
Hat man die Plage überstanden, sollte man die Risse und offenen Fugen sauber und dicht verschließen, sodass die kleinen Kerle nicht wieder eine Möglichkeit finden, ins Haus zu gelangen oder sich in Hausnähe ein Nest zu bauen.